Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Die Weihnachtskrippe ist wieder aufgebaut

Ein Team aus Ehrenamtlichen der Pfarrgemeinde hat in der Stadtpfarrkirche den Aufbau der historischen Krippe übernommen.

Der Aufruf von Pfarrer P. Markus Reis und der Kirchenverwaltung im Oktober diesen Jahres war auf offene Ohren gestoßen. Nachdem der langjährige Krippenwart Christian Schmitt dieses Amt nicht mehr übernehmen konnte, hatten sich mehrere Männer gemeldet, die die Krippentradition in der Münnerstädter Stadtpfarrkirche fortsetzen.

Auch nach der Sanierung hat die Südtiroler Weihnachtskrippe ihren angestammten Platz in der Ritterkapelle. Eigentlich handelt es sich um eine ganze Krippenlandschaft, die sich da dem Auge des Betrachters eröffnet. Denn neben dem Stall mit Esel und Ochse und der heiligen Familie - die ab dem 24. Dezember zu sehen ist - gibt es Hirten auf der Weide und himmlische Scharen. Ab dem 6. Januar werden dann auch die drei Könige aus dem Morgenland dem Christuskind ihre Aufwartung machen.

Geschützt ist die Krippe durch eine Glaswand. Wenn Besucher an die Abtrennung herantreten, schaltet sich automatisch die Beleuchtung an und lässt die Krippe in weichem Licht erstrahlen. 

Die Krippenfiguren stammen aus dem Grödnertal und wurden um 1910 in der Bildschnitzerwerkstatt von Josef Obletter gefertigt. Allerdings waren einige Figuren im Laufe der Jahrzehnte in einem so schlechten Zustand, dass sie vom Münnerstädter Bildhauer Josef Weiß nachgeschnitzt wurden.